Wasserstoff gilt als Schlüsseltechnologie für die Energiewende. Damit der Markthochlauf sicher gelingt, haben führende deutsche Forschungseinrichtungen, darunter zwei Mitglieder des HYPOS-Netzwerkes, die Nationale Allianz für Wasserstoffsicherheit (NAWS) ins Leben gerufen. Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) und die Otto- von-Guericke-Universität-Magdeburg (OVGU) sind zwei der sieben Gründungsmitglieder.
Ziel der Allianz ist es, die sichere Nutzung von Wasserstoff als Energieträger zu fördern. Dazu will die NAWS Informationen zur sicheren Nutzung von Wasserstoff wissenschaftlich fundiert, unabhängig und verständlich bereitstellen, neue Prüf- und Bewertungsmethoden erarbeiten sowie Sicherheitsstandards für Wasserstoffanwendungen weiterentwickeln und international harmonisieren. Neben der BAM sowie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, gehören die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), das Forschungszentrum Jülich, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Fraunhofer-Gesellschaft, die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) sowie die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) der Allianz an.
Gemeinsam wollen die Partner Wissenslücken identifizieren und schließen, technische Risiken bewerten und Prüfstandards für Wasserstofftechnologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette entwickeln. Grundlage ist unter anderem das BAM-Kompetenzzentrum H2Safety@BAM, das seit 2020 besteht und die Umsetzung der deutschen und europäischen Wasserstoffstrategie wissenschaftlich unterstützt und begleitet.
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