Wissenstransfer und Digitalisierung

Hintergrund

Der Markthochlauf einer Grünen Wasserstoffwirtschaft in Mitteldeutschland und überregional steht in den kommenden Jahren vor der Umsetzung. Damit einher geht die Nutzung entsprechender Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien, Elektrolyse, Transport- und Speichertechnologien sowie dessen zukünftigen Einsatz in der chemischen Industrie, den Raffinerien, der Mobilität und der Energieversorgung. 

Wasserstofftechnologien sind bereits seit Jahrzehnten im Einsatz und KMUs und Forschungseinrichtungen in der Region bündeln hohe Kompetenzen u.a. in den Bereichen Elektro- und Geotechnik, Maschinenbau, Sicherheit und Verfahrens- sowie Werkstofftechnik. Diese gilt es, mit den Herausforderungen der Energiewende und den sektorenübergreifenden Einsatzmöglichkeiten von Grünem Wasserstoff bestmöglich zu verbinden. Der Markthochlauf wird Fachkräfte aus verschiedenen Berufsgruppen und Ausbildungsstufen mit unterschiedlichen Informations- und Wissensbedarfen erfordern. Dafür werden kompetente Akteure benötigt, die diese mit Fachwissen und technischen Fähigkeiten unterstützen sowie passgenaue Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten entwickeln. Für eine weitere Beschleunigung des Markthochlaufes für Grünen Wasserstoff werden Produkte und Dienstleistungen aus dem Bereich der Digitalisierung einen wichtigen Beitrag leisten.

Der Cluster Wissenstransfer und Digitalisierung berät und begleitet HYPOS-Mitglieder u.a.:

  • bei der Beratung zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten mit Wasserstofffokus,
  • bei der Entwicklung individueller Aus- und Weiterbildungsangebote für heterogene Zielgruppen und
  • bei der Vernetzung mit relevanten regionalen und überregionalen Partnern.

Angebote für Schüler*innen

Projekt: HYPOS macht Schule

Auswahl an weiterbildungsangeboten

Wissensportal- Weiterbildungsangebote

Projekte

Qualifikationsstudie Wasserstoff

HYPOS-Positionspapier

Herausforderungen und Notwendigkeit für Wissenstransfer und Digitalisierung für den Markthochlauf der Wasserstoffwirtschaft
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Ansprechpartner

Dr. Steffen Ziemann
Projekt- und Clustermanagement

+49 (0) 157 855 188 55

ziemann@hypos-germany.de

Wissenstransfer und Digitalisierung als Schlüssel zum Markthochlauf

Mit dem Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft steht Mitteldeutschland vor einer transformativen Aufgabe, die neue Qualifikationen, smarte Technologien und sektorenübergreifendes Wissen erfordert. HYPOS begleitet diesen Wandel aktiv als verbindende Plattform zwischen Industrie, Wissenschaft und Bildung. Der Cluster „Wissenstransfer und Digitalisierung“ trägt maßgeblich dazu bei, dass Kompetenzen gebündelt, Bedarfe identifiziert und praxistaugliche Lösungen entwickelt werden – für einen innovationsgetriebenen und beschleunigten Markthochlauf in der Region.

HYPOS als Netzwerkakteur für KMU

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind zentrale Partner im HYPOS-Netzwerk und prägen die Umsetzung von Wasserstoffprojekten in Technik, Bau, Produktion und Service. Gerade sie benötigen zielgerichtete Unterstützung bei der Integration neuer Technologien und digitaler Anwendungen. HYPOS fördert diesen Wandel, indem es praxisnahe Schulungsangebote mitgestaltet und recherchierbar macht und den Zugang zu überregionalen Initiativen erleichtert. Als verbindendes Netzwerk unterstützt HYPOS KMU zudem dabei, die richtigen Partner für technologische Entwicklungen zu finden. Durch die Zusammenführung von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Dienstleistern entstehen Kooperationen, in denen beispielsweise digitale Werkzeuge zur Anlagenplanung, intelligente Sensorik für die Wasserstofflogistik oder neue Sicherheitsstandards entwickelt werden können. Auf diese Weise trägt HYPOS dazu bei, dass innovative Lösungen schneller verfügbar werden und KMU an relevanten Entwicklungen im Wasserstoffmarkt teilhaben können.

Brücke zu Bildungsträgern und Qualifizierungsprogrammen

Der Aufbau einer nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft erfordert flächendeckende Aus-
und Weiterbildungsangebote für unterschiedliche Qualifikationsniveaus – vom
technischen Fachpersonal bis hin zur Verwaltungsebene. Als Netzwerk für grünen
Wasserstoff unterstützt HYPOS Bildungsträger dabei, Partner zu finden und ihre
Angebote zu bewerben. So können auch Lücken im Qualifikationsangebot
identifiziert und die Entwicklung zielgruppenspezifischer Bildungsangebote
vorangetrieben werden.
Außerdem stellt HYPOS Netzwerkkontakte, inhaltlichen Input und Transferwissen bei
Bedarf auch für Bildungseinrichtungen und Wasserstoffakteure bereit. So entstehen
Partnerschaften und Angebote, die bedarfsorientierten Wissenstransfer mit direktem
Praxisbezug für die Region Mitteldeutschland ermöglichen.

Wissenschaftstransfer als Innovationstreiber

Mit dem Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft steht Mitteldeutschland vor einer
transformativen Aufgabe, die neue Qualifikationen, smarte Technologien und
sektorenübergreifendes Wissen erfordert. HYPOS begleitet diesen Wandel aktiv als
verbindende Plattform zwischen Industrie, Wissenschaft und Bildung. Der Cluster
„Wissenstransfer und Digitalisierung“ trägt maßgeblich dazu bei, dass Bedarfe
identifiziert, Kompetenzen sowie Angebote gebündelt und sichtbar werden. Zudem fördert HYPOS regelmäßig den Austausch über Veranstaltungen, Studien und Arbeitskreise als offene Plattform für dialogorientierten Transfer – für
einen innovationsgetriebenen und beschleunigten Markthochlauf in der Region.

Digitalisierung als Enabler der Transformation

Digitale Technologien sind entscheidend für die Skalierung und Integration von Wasserstofflösungen in bestehende Energiesysteme. Als Netzwerk schafft HYPOS die Grundlage dafür, dass Unternehmen, Entwickler und wissenschaftliche Einrichtungen zu digitalen Fragestellungen zusammenfinden – von der Elektrolyse über Transport und Speicherung bis hin zu industriellen Anwendungen. Durch die Vernetzung relevanter Akteure werden Themen wie Datenintegration, Fernüberwachung, Echtzeitanalysen oder automatisierte Wartungskonzepte sichtbar gemacht und gemeinsam weiterentwickelt. Auch Fragen rund um interoperable Plattformen für Projektkoordination und Betriebsführung profitieren von diesem fachlichen Austausch.

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Mitglied des Vereins können Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Verbände, Vereine oder ähnliche Institutionen werden, die bereit sind, den Vereinszweck zu fördern, in der bisherigen institutionellen Tätigkeit bereits vereinsnahe Ziele verfolgt haben oder dies zukünftig planen.

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