Antriebswende: Bundesweite Umfrage zeigt Trend zu alternativen Antrieben im Schwerverkehr

24. November 2025
Infografik zur Antriebsverteilung von Omnibussen. Grafik: Hilde Teichmann

Immer mehr Transport- und Logistikunternehmen setzen auf alternative Energieträger wie Strom und Wasserstoff. Alternative Antriebe im Schwerverkehr werden sich mittel- bis langfristig durchsetzen – trotz hoher Investitionskosten und aktuell noch fehlender Infrastruktur. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Bauhaus-Universität Weimar hervor, welche Mitglied im HYPOS-Netzwerk ist und im Rahmen des Forschungsprojekts »h2-well Markthub« mit bundesweit 143 Unternehmen durchgeführt wurde.

»Um die nationalen und europäischen Klimaziele zu erreichen, ist eine tiefgreifende Umstellung von Antriebstechnologien und Energieträgern im Verkehrssektor erforderlich«, weiß Hilde Teichmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur Verkehrssystemplanung der Bauhaus-Universität Weimar. Vor diesem Hintergrund wurden im Frühjahr 2025 bundesweit über 140 mittlere bis große Verkehrs- und Transportunternehmen mit insgesamt über 14.000 Kraftomnibussen und Straßennutzfahrzeugen zu den Chancen und Herausforderungen alternativer Antriebe befragt. »Unsere Analyse zeigt einen Trend: Dort, wo es technisch und betrieblich sinnvoll möglich ist, wird sich der batterieelektrische Antrieb durchsetzen«, so Hilde Teichmann. Laut den Prognosen der Verkehrsbetriebe werden im Jahr 2045 ca. die Hälfte der Fahrzeuge batterieelektrisch angetrieben werden – die Prozentzahl variiert dabei je nach Branche und Fahrzeugkategorie. Auf den Plätzen zwei und drei der favorisierten alternativen Energieträger folgen synthetische Kraftstoffe (E-Fuels) und Wasserstoff.

Weitere Informationen zur Studie und der Bauhaus-Universität Weimar finden Sie hier. Weitere Informationen zum h2-well Markthub finden Sie hier.  

 

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